Thermische Sonnenenergie

Thermische Sonnenenergie

Die thermische Sonnenenergie nutzt die Wärme der Sonne mittels der Solarzellen und Speicher um Flüssigkeiten aufzuheizen. Es gibt 2 verschiedene Systeme, einmal für kleinere Anlagen (hier ist ein Warmwasserspeicher integriert) und für größere Anlagen mit mehr Bedarf mit Zirkulationspumpe und großen Wasserspeichern sowie weiteren Kontrolleinheiten (der Warmwasserspeicher und andere Kontrollelemente sind von den Solarzellen entfernt montiert).


Die Hauptanwendungsgebiete sind:

Herstellung heißen Wassers: für den häuslichen- oder industriellen Gebrauch. Der Einbau so einer thermischen Anlage bedeutet, dass Sie fast das ganze Jahr über kostenloses Warmwasser produzieren können.

Heizung: Ihr Heizsystem mit thermischer Solarenergie zu unterstützen bedeutet eine enorme Ersparnis in Ihrem Geldbeutel und Sie helfen erheblich dabei die Umwelt zu schützen.

Poolheizung: ist eine Möglichkeit für diejenigen die ihren Pool längere Zeit im Jahr nutzen möchten.

 

Sie können erst Brauchwasser erzeugen, zusätzlich ihr Heizsystem unterstützen und dann auch noch ihren Pool beheizen!

 

Entfeuchten: Unter den neuesten Technologien gibt es bereits Paneele die Luft erhitzen, gleichzeitig entfeuchten und somit ihr Haus heizen auch wenn sie nicht da sind. Das geniale daran ist, das keine Stromkosten auf Sie zukommen da diese Systeme eine eingebaut Fotovoltaikzelle haben, die die benötigte Energie liefert. Sparen Sie ca. 20% – 30% Energiekosten.


Komponenten der instalierung:

1) Thermische Solarzelle: Die Solarpaneele sind verantwortlich die Sonnenstrahlung aufzunehmen. Die 2 häufigsten Arten sind Vakuumröhrenkollektor und Flachkollektoren. Sie basieren auf dem Treibhauseffekt, übertragen die Wärme der Sonne auf einen hydraulischen Kreislauf der mit einer frostschutzhaltigen Wärmeträgerflüssigkeit gefüllt ist. Diese Flüssigkeit zirkuliert innerhalb der Solarzelle, heizt sich auf und steigt dann auf in den Speicher oder Wärmetauscher.

 

2) Speicher: Der Speicher ist ein Behälter der das Warmwasser für den späteren Gebrauch sammelt. Er hat den Kaltwassereingang unten wo er auf den Wärmetauscher trifft (falls integriert), je mehr sich das Wasser erhitzt umso weiter steigt es nach oben auf, wo es in die Warmwasserleitung übergeht. Der Speicher ist mit speziellem Material verkleidet um Wärmeverlust zu vermeiden und um ihn vor Feuchtigkeit zu schützen.

 

3) Steuerung: Das Kontrollsystem steuert die Zirkulationspumpen jedes Kreislaufes dank Reglern, Temperatursonden und Elektroventilen, um die Wärme dahin zu leiten wo sie gebraucht wird und schaltet das System der Hilfsenergie (z.B. Gas- oder Dieselkessel) ein oder aus. Diesen Daten können auf einem Display, je nach Konfiguration und Art der Installation nachvollzogen werden.

 

4) Wärmetauscher: da die Kreisläufe des Wärmeträgermediums und des Brauchwassers (oder Heizung) unterschiedlich sind, benötigen wir den Wärmtauscher, um die Wärme an das Wasser abzugeben. Sie können in den Speichern integriert, meistens in Form von Spiralen oder alleine stehen wie z. B. bei Poolheizungen.